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    b4p trends #3-2021: Einkaufen in Corona-Zeiten – was hat sich bei den Verbrauchern geändert?

    Eine steigende Impfquote macht den Deutschen Hoffnung. Auch Restaurants und Geschäfte sind mittlerweile wieder offen. Doch wie hat sich das Einkaufsverhalten durch den Ausbruch der Pandemie geändert? Wofür wird Geld ausgegeben, wie oft und wo wird eingekauft? Diese Fragen untersucht die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK)  in ihrer neuesten b4p trends Befragung.

    Die Deutschen mussten in den vergangenen eineinhalb Jahren lernen, mit Corona zu leben – und damit auch ihr Einkaufsverhalten durch Einhalten der AHA-Regeln anpassen. So musste im Rahmen des zweiten Lockdowns im Dezember vergangenen Jahres der Einzelhandel in Teilen schließen. Auch bei Friseurgeschäften und anderen Dienstleistungen im Kosmetikbereich standen Kundinnen und Kunden vor verschlossenen Türen.

    Fast der Hälfte der Deutschen (48%) hat vor allem ein frischer Haarschnitt gefehlt – nahezu unabhängig vom Geschlecht. Und auch den Gang zum Baumarkt oder Gartencenter haben sowohl Männer als auch Frauen zu rund 44% vermisst. Was Mode- und Bekleidungsmärkte angeht, hatten insbesondere jüngere Frauen erheblichen Nachholbedarf: Rund 73% hat der Besuch von Bekleidungsgeschäften gefehlt. Auch das Essen in Restaurants wurde von den Deutschen vermisst – und dabei vor allem die damit einhergehende Geselligkeit, das Beisammensein mit Freunden und ein genereller Tapetenwechsel. Gut 57% haben ihr Lieblingsrestaurant während des Lockdowns mit Bestellungen zum Abholen unterstützt.

    Highlight der Woche: Der Gang zum Supermarkt

    Tatsächlich geben 16% der Befragten an, während des Lockdowns häufiger im Supermarkt gewesen zu sein. Rund 13% haben darüber hinaus öfter als sonst die Post besucht, was wiederum auch mit vermehrten Online-Bestellungen und Rücksendungen zu tun haben könnte. Für mehr als die Hälfte der Deutschen hat sich durch die Pandemie allerdings nicht viel daran geändert, wie häufig sie Einkaufsstätten aufsuchen. Das gilt auch für den Umfang des Einkaufs: 67% geben an, schon vor Corona einen wöchentlichen Großeinkauf erledigt zu haben, lediglich 7% haben erst durch die Pandemie damit angefangen.

    Das Internet als sicherer Einkaufsort

    Über das Internet lassen sich am effektivsten Kontakte beim Einkaufen vermeiden. Vor allem Bekleidung, Modeartikel und Schuhe wurden von 41% der Befragten während der Pandemie über Online-Shops eingekauft. Auch Elektroartikel wurden zu rund 32% über das Internet bestellt und für den Kauf freiverkäuflicher Medikamente finden immerhin zu rund 17% der Befragten Verwendung. Personen, die selbst mit Corona infiziert waren, haben während ihrer Quarantäne sogar zu rund 42% Online-Bestellungen genutzt. Generell kaufen seit Corona bei der jungen Zielgruppe 25% häufiger Drogerieartikel im Internet und rund 39% der Frauen shoppen nun häufiger Bekleidung in Online-Shops. Der Trend hin zum Online-Shopping hat durch Corona also eine weitere spürbare Beschleunigung erfahren.

    Was letztendlich gekauft wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Für 91% ist eine hohe Qualität sehr wichtig, doch auch Langlebigkeit (84%) sowie ein günstiger Preis (82%) sind ausschlaggebend. Dass Qualität wichtiger als der Preis ist, hängt sicherlich auch mit der stabilen finanziellen Situation der Deutschen zusammen. Zwar musste ein Drittel der Berufstätigen wegen Corona in Kurzarbeit gehen, aber trotzdem geben rund 65% der Befragten an, entweder kaum oder gar keine Einkommensverluste erlitten zu haben.

    Weitere spannende Ergebnisse und Informationen zur neuen b4p-trends-Studie und zu den anderen Trendstudien finden Sie unter b4ptrends.media (www.gik.media/b4p-trends/).

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